Im Rahmen unseres IB-Geschichtskurses hatten wir die erstaunliche Gelegenheit, die Orte aus unseren Geschichtsbüchern hautnah zu erleben, als wir eine Woche lang die antiken und zeitgenössischen historischen, kulturellen und religiösen Stätten Israels erkundeten.
Die erste Stadt, die wir besuchten, war Tel Aviv, die kulturelle Hauptstadt Israels. Direkt übersetzt bedeutet es „Frühlingshügel”, was eine großartige Metapher für die Kombination des Neuen mit dem Traditionellen ist. Unter der Führung unseres Reiseleiters reisten wir vom Norden in den Süden des Landes und besuchten die Golanhöhen, Masada, die Römerstadt, Beit-She’an und Qumran. Wir schwammen auch im Toten Meer, ritten auf einem Kamel und besuchten einen traditionellen Kibbuz. Wir haben sogar gelernt, wie man auf einem traditionellen Markt feilscht.
Anschließend reisten wir in die Stadt Jerusalem. In der Hauptstadt Israels folgten wir dem Lebensweg Jesu von der Kirche, in der er in Bethlehem geboren wurde, bis zur Grabeskirche, der Kirche, die an der Stelle erbaut wurde, an der Jesus gekreuzigt wurde. Wir erlebten die Schlüsselstellen der biblischen Geschichten realer, als wir es je aus einem Lehrbuch erfahren könnten. Am letzten Tag statteten wir Yad Vashem, Israels Gedenkstätte für den Holocaust in Jerusalem, einen düsteren Besuch ab.
Die meisten von uns, die nur sehr wenig über die jüdische Kultur und das Leben in Israel wussten, kehrten mit so vielen bemerkenswerten Erfahrungen von unserer Reise zurück. Wir konnten diese Wissensfragmente nun zusammensetzen, um ein tiefes und multiperspektivisches Verständnis zu entwickeln. Wir haben erstaunliche Dinge und Bilder von Schönheit gesehen, die uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben werden.








